Ich war heute mal ganz mutig und habe das Update auf WordPress 3.0 gemacht.
Alles lief ohne Probleme. Die automatische Aktualisierung war in weniger als einer Minute durchgeführt, und so wie ich es jetzt überschauen kann läuft alles wie gehabt. Man sollte trotzdem vorher ein Backup aller Daten und der Datenbank machen.
Ich werde jetzt erst einmal die Neuerungen ausprobieren und dann den Blog von Yoshi und Maja updaten.
Seit kurzem ist das links gezeigte Schild an unserer Straße zu sehen. Ganz heimlich und behelfsmäßig erst einmal als mobile Version, aber immerhin. Ist das eine Folge der neuen Zufahrt zum Bergmann Gelände?
Ich weiß nur noch nicht wer für diese gute Tat zuständig ist.
Es heißt doch immer “Tue Gutes und sprich darüber”. Gerade bei unseren Politikern.
Aber egal, ich habe mich gefreut.
Das Schilder stehten an der Einfahrt zur Haferbachstraße, Ecke Ehlenbrucher Straße und für die andere Fahrtrichtung in Nähe des Gasthofes Niemann. Das wiederum ist nicht ganz glücklich. Ein LKW der von der B66 Richtung Gasthof Niemann fährt, hat auf Höhe Niemann die Möglichkeit in die Haferbachstraße oder weiter Richtung Helpup zu fahren. Beide Straßen sind jedoch für LKW gesperrt. Was nun? Wenden ist auf diesen engen Straßen nicht möglich.
Das Schild gehört einfach an die Kreuzung zur B 66. Alles andere macht keinen Sinn.
Wie diese Woche im Postillion zu lesen war, ist mit großer Freude aller Beteiligten, die neue Zufahrt zum Gelände der ehemaligen Möbelfirma Bergmann freigegeben worden. Zum Pressetermin gaben sich die Verwalter Michael und Saskia Vehmeier, Bürgermeister Christian Liebrecht, Insolvenzverwalter Dr. Hendrik Heerma und die Herrn Stahl und Brinkmann von der Sparkasse die Ehre.
Durch die neue Zufahrt soll das Gelände für potentielle Pächter noch attraktiver gemacht werden. An die umliegenden Bewohner wird dabei wie immer nicht gedacht. Ich erinnere mich an einen Fall von Lärmbelästigung vor ziemlich genau einem Jahr. Aufgrund der undurchsichtigen Verhältnisse (Welche Firmen arbeiten hier? Wer ist Eigentümer, etc.) habe ich mich direkt an den Insolvenzverwalter gewendet. Auf meine E-Mail habe ich nicht einmal eine Antwort erhalten. Aber für ein Pressefoto kommt man gerne mal aus Hamburg vorbei.
Überall entstehen neue Gewerbegebiete weit außerhalb der Ortschaften, damit Anwohner möglichst nicht belästigt werden. Aber hier erhält man ein baufälliges Gelände künstlich am Leben, das ringsum von Wohnhäuser umgeben ist. So ist das, liebe Herren der Sparkasse. Wenn man viel Geld in den Sand gesetzt hat, tut man eben alles um den Verlust zu minimieren. Dabei werden dann schnell die sanierungsbedürftigen Gebäude vergessen.
Ich denke da sofort an eine uralte Weisheit der Dakota-Indiana: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”
Aber was verstehen Indiana schon von Pferden…
Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”
Hört sich doch so simpel an, oder? Aber statt vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem beruflichen Leben viele Methoden und Strategien – zum Teil bis zur Perfektion – entwickelt, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Kommt Dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?
Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”.
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
Jetzt ist der Geschirrspüler dran.
Das Wasser wird beim Spülvorgang nicht richtig warm, und die Trocknung funktioniert auch nicht.
Nachdem ich erst auf den Durchlauferhitzer und dann auf den Temperaturfühler getippt hatte, bin ich jetzt ratlos.
Beides scheint in Ordnung zu sein.
Ich konnte es kaum glauben, aber am vergangenen Sonntag lief auf dem Firmengelände der ehemaligen Möbelfirma Bergmann den ganzen Tag die Absaugung für die Holzspäne. Das sind die Stahlrohre und Ventilatoren die außerhalb des Gebäudes angebracht sind.
Werktags haben wir uns ja einigermaßen an dieses monotone Geräusch gewöhnt. Zumal die anderen Umweltgeräusche ja auch da sind. Aber an einem Sonntag? Schließlich ist das ja hier ein Mischgebiet und kein Industriegebiet. Ich weiß nicht wer da gearbeitet haben soll. Fest steht das kaum Späne durch die Absaugung befördert wurde. Das hört man nämlich auch.
Wie soll man jetzt hierfür einen Verantwortlichen finden? Ich habe vergangenes Jahr versucht den Insolvenzverwalter ausfindig zu machen und ihn angeschrieben. Auf meine Mail habe ich nie eine Antwort erhalten.
Vielleicht wird ja auf den Dialog mit der Nachbarschaft kein Wert gelegt.
Wie auch immer. Ich habe es jetzt mal über den Kreis Lippe probiert.
Falls jemand mehr zu den Verantwortlichen, Betreibern, etc. weiß, bin ich für jeden Kommentar zu diesem Artikel dankbar.
Vom 25. bis 27. Juni 2010 findet in Kachtenhausen wieder die Mittsommernacht am Haferbach statt. Seit 1996 ist dieses Event alle zwei Jahre fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der örtlichen Vereine.
Erstmalig findet das Wochenende auf dem Vereinsgelände des TuS Kachtenhausen statt. Das heißt für alle ehrenamtlichen Helfer zusätzlicher Arbeitsaufwand, da zum Beispiel auch Bierwagen und Würstchenbude von den Vereinen betrieben werden. Dies wurde in der Vergangenheit von Landgasthof Niemann übernommen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die ehrenamtlichen Wirtsleute auch dem Ansturm der durstigen Kachtenhausener gewachsen sind
Nicht ganz 12.000 Zuschauer haben bei diesem Ruhrderby für eine tolle Stimmung gesorgt. Und wenn man es von der Kölner Seite sieht, hat auch das Ergebnis gepasst. 2:0 ist in Ordnung. Für meinen Geschmack hätte ich mir ein paar mehr Tore gewünscht.
Die sportliche Seite scheint zu passen, jetzt müsste es nur noch wirtschaftlich mit den Haien bergauf gehen.
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